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 Szenario 2 - Vater und Sohn

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Kartas
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Erfahrungspunkte : 216
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BeitragThema: Szenario 2 - Vater und Sohn   So Jun 14, 2009 2:41 am

Vorgeschichte


"Ich sagte NEIN!" "Vater, ich bin alt genug! Wann begreifst du das endlich?" Ein junger Elf in silbrig schimmernder Rüstung und ein älterer in einem feinen, weißen Gewand, stritten sich offen auf den Straßen Caledonias. In anbetracht der anderen Elfen, welche sie mit staunen betrachten, scheinen die beiden Adelige der Stadt zu sein. "Ich verbiete Dir zu fahrern, Raistlin!" fuhr der ältere den anderen an. Doch dieser erwiederte scharf: "Das kannst du nicht und das weisst du auch. Ich bin genauso im Rat wie du und ich habe meine Entscheidung längst getroffen. Du kannst mich nicht mehr umstimmen!"
"Wie kannst du nur so stur sein?! Ich.... " doch Raistlin fiel ihm ins Wort: "Mein Informant hat mich noch nie getäuscht. Der Stein ist aufgetaucht und ich werde ihn zum Schutze unserer Stadt nach Caledonia bringen." "Oh ja, dein Informant.... Diese fiese Ratte.... Das du ihm trauen kannst ist wirklich verwunderlich. Denk daran was beim letzten mal passiert ist!" "Da war ich erst 25! Das ist 15 Jahre her! Ich habe dauerhaft trainiert, seit dem Tag und nun bin ich bereit zum Aufbruch. Mein Schiff fährt in 3 Stunden ab."
In ruhigem Ton versuchte Raistlins Vater nochmals seinen Sohn umzustimmen: "Mein Sohn, nun hör mir doch zu, ich sag ja nicht, dass du nicht fahren sollst. Ich will doch nur, dass du noch warten sollst, wir könnten in 1-2 Wochen eine viel größere Armee aufstellen und dann gen Osten ziehen. Gemeinsam. Du und Ich. Seite an Seite!" "Warten? Ich soll warten? Worauf? Darauf, dass du und der Rest der Stadt keine Wahl mehr hat? Darauf, dass der Feind direkt vor der Tür steht? Und das womöglich noch mit dem Stein in den dreckigen Händen? Nein Cordahar," er redete seinen Vater nun mit dem Vornamen an, um seinen Worten mehr Gewicht und Wichtigkeit zu verleihen, "ich werde fahren. Im Osten werde ich dann beim Imperium vorsprechen und und ihnen die Situation erklären. Ich bin mir sicher...." doch er kam nicht dazu seinen Satz zu beenden. Cordahar viel ihm ins Wort:
"Das Imperium? Menschen?" Sein Blick änderte sich von verachtung in entsetzen und er fügte fast lautlos hinzu: "Dann muss du durch das Land der Toten!" Er sprach nun wieder lauter auf seinen Sohn ein: "Das ist Wahnsinn. Du bringst dich um!" Doch Raistlin blieb kalt, er wusste was er tat und hatte sich und seine Männer gut darauf vorbereitet. "Auf wiedersehen Cordahar. Auf dass das Schicksal uns wieder zusammen führen mag!"Er kehrte seinem Vater den Rücken zu und ließ seinen Vater mit diesen Worten auf der Straße stehen.
Mit gemischten Gefühlen sah er seinem Sohn nach. Einerseits war er voller Stolz, dass sein Sohn so voller Ehrgeiz und Mut war, doch auch zerriss es ihm fast das Herz, wenn er daran dachte, dass er Raistlin vielleicht nie mehr sehen würde!

Das Schiff fuhr sich und ohne weitere Komplikationen auf dem Meer in Richtung der Südlande. Raistlin entschied sich für den kurzen Weg übers Wasser, da er der festen überzeugung war, dass sie an Land schneller vorran kämen. Die Flotte legte an der nord-westlichsten Küste an, denn er wollte die Toten nicht herrausfordern. Seine Männer waren zwar Psychisch auf das Grauen vorbereitet, aber dennoch war es ein gewisses Risiko was er somit einging....


"Meine Hässlichkeit. Die Bucht hat Besuch..... lange und spitzohrige Bleichgesichter sind gekommen.... Soll ich....!" "Aber natürlich sollst du alles Vorbereiten! Ach... manchmal wünschte ich, man könnte euch Kreaturen mit mehr Grips beleben, aber das wird wohl nichts..." "Ja Herr, Nein Herr.... äh.... Was immer ihr meint Herr..." Die Kreatur ging ständig gebückt, er wagte es nicht seinem Gebieter direkt anzusehen. Dieser in eleganten Stoff gekleidete junge Mann hielt eine Frau in den Armen und schaute sie begehrt an. Er fuhr mit seiner Nase über ihre Brust hoch zu ihrem Hals und öffnete seinen Mund um sie zu küssen, als er jäh inne hielt und sich noch einmal an die Kreatur wandte: "Sonst noch was?"
"Die Wölfe..., sie sind unruhig Herr... Soll ich..." "Ja du dummer Aasfresser. Nimm sie mit." Er drehte sich wieder zu seiner Schönheit um, die ihn immer noch anhimmelte und ihn mit verträumten Augen ansah. Aus den Augenwinkeln sah er, dass sein Untertan immer noch nicht weg war. "Was denn noch?" "Verzeihung He..." "Ja ja..." "Soll ich Vincent wecken und ihn mit der Angelegenheit beauftragen Herr?" "Mach das..." und dann herrschte er den Ghul an: "und jetzt verschwinde endlich und stör mich nicht länger beim Essen!" Er schaute ihr nochmal tief in die Augen und strich ihr gold-braunes Haar aus dem Gesicht, bevor er seinen Mund weit und mit einer weiten Bewegung nach hinten, öffnete und seine spitzen Eckzähne in den Hals rammte. Ein kleiner Rinnsal von Blut lief der Frau den Hals herunter und tropfte auf den Boden....





Zum Szenario


Es wird mit 2000 Punkten gespielt und den Regeln entsprechend einer offenen Feldschlacht normal aufgebaut und begonnen. Gespielt werden 6 Spielzüge nach Siegespunkten.

Sonderregeln der Vampirfürsten: Todeswölfe müssen enthalten sein und unterliegen für diese Schlacht den Regeln für Raserei, die sie erhalten, obwohl sie eigentlich immun gegen Psychologie sind.

Sonderregeln für die Hochelfen: Eine Einheit Seegarde von Lothern muss als Leibgarde für Raistlin mit aufgenommen werden. Alle Hochelfen dürfen misslungene Angsttests wiederholen, solange Raistlin noch am Leben ist. Raistlin ist der Stolz dieser Armee und deshalb dürfen alle Modelle in 18 Zoll Reichweite den Moralwert des Generals benutzen.
Sollte Raistlin fallen erleiden alle Einheiten einen Malus von -2 auf den Moralwert bis zum Ende der Kampagne. Mit Ausnahme der Seegarde, diese erhält Raserei, die sie nicht wieder verlieren und wird die Einheit Hassen, der Ihren General umgebracht hat. Dieser Hass ist so gross, dass sie in jeder Nahkampfphase ihre Trefferwürfel wiederholen dürfen.
Raistlin ist noch jung und noch nicht weit in der Welt herum gekommen. Er hat ausserdem in seinem übereilten Aufbruch seine gesamte Ausrüstung mitnehmen können. Aus diesem Grund, darfst du ihm nur magische Gegenstände im Wert von 60 Punkten geben, anstelle der üblichen 100 Punkte. Dank seines harten Trainings darf er genau wie die Seegarde Bogen und Schwert und Schild führen und den Regeln entsprechend auch so führen (stehen und schiessen usw...)


Die Missionsziele werden kurz vor der Schlacht bekannt gegeben, denn der Gegner sollte das Missionsziel des anderen nicht kennen!


Anmerkungen vom Autor:

Die Namen hier sind frei erfunden und sind selbstverständlich frei änderbar. Sagt einfach bescheid und ich schreibe sie um. Ausserdem gibt es einen besonderen Fluff wenn alle Charaktermodelle einen Namen, sowie auch die einzelnen Einheiten einen besonderen Namen erhalten. So wird das ganze noch interessanter und man hängt mehr an seinen Modellen!

In diesem Sinne viel Vorfreude!
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