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 Szenario 4 - geheiligtes Land

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Kartas
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BeitragThema: Szenario 4 - geheiligtes Land   Di Jun 23, 2009 3:37 am

Rodriguez da Rocha wollte im Imperium zu Ruhm und Reichtum kommen. Berühmt werden, das wäre für ihn das Ziel, welches er im Leben gerne erreichen würde. Alles bisherige sprach auch dafür. Und WIE gut er doch bisher voran gekommen war:
Erst hatte sich Rodriguez Geld von seinem Cousin dritten Grades geliehen, um damit Ausrüstung und Landkarten zu kaufen, welche er für eine weite Expedition brauchte. Nach seiner Ansicht, war es der einfachste und schnellste weg, reich und berühmt zu werden, der, dass man eine der legendären Tempel in den Dschungeln der Südlande fand. Ihm war klar, dass diese Reise nicht ohne Gefahren bestanden werden konnte und so nahm er sich Soldaten des Imperiums mit. Zugegeben, die Männer waren nicht alle in einem sonderlich disziplinierten Zustand, doch für die Verhältnisse, die sich da Rocha leisten konnte, eine echte Elite. Dreihundert Mann umfasste seine kleine "Armee" nach letzter Zählung. Stolz und mit dem Glück auf seiner Seite, bahnte sich diese Menschenmenge ihren weg in Richtung süden.
In den Ländern Sylvanias, wo die Vampire ihr unwesen trieben, blieben vollkommen unbemerkt. Anschliessend durchwanderten sie das schwarze Gebirge und auch dieses erwies sich als vollkommen ungefährlich für unsere wackeren Männer, obwohl hier Orks und Goblins zusammen mit diversen diffusen Monstern ihr unwesen trieben. Der düstere Wald, der darauf folgte, war ein Spaziergang am Morgen. Als wenn das Schicksal es wollte, kamen alle ohne weitere Zwischenfälle im Dschungel an.
Da Rocha strahlte vor freude, als er mit seinem Gefolge den dichten Dschungel betrat. Mit den Schwertern machten sie sich Platz um voran zu kommen. Langsam schob sie sich immer tiefer hinein. Je tiefer sie kamen um so größer war die Vorfreude unter ihnen. Sie erzählten sich Fantasie-Geschichten was sie alles mit dem ganzen Gold anfangen würden und teilten ihre Träume mit einander. Rodriguez hingegen war stets ruhig geblieben suchte nach einem höher gelegenen Platz, an dem er sich eine Übersicht verschaffen konnte. Die Landkarten hörten bereits auf ihren Standort ausfindig zu machen und unter dem Dickicht war es sehr schwer den Standpunkt der Sonne ausfindig zu machen um die Richtung und die Zeit genau messen zu können. Zu lange sind sie im Dschungel nun schon unterwegs gewesen, als das der Kompass alleine ihnen hätte helfen können. Donar hatte für die Rückkehr alle Bewegungen und Richtungsangaben bisher schriftlich aufgenommen, auf dass die Bibliothek in Nuln um ein paar Landstriche erweitert werden konnte. Er war Rodriguez rechte Hand und folgte ihm immer auf schritt und tritt. Trotz seines hohen alters war Donar extrem gut zu Fuß und hielt locker mit dem gross gewachsenen Mann mit, welcher seit Beginn der Expedition als Vorbild diente.

Nun stand da Rocha mit einem Teleskop auf einem kleinen Felsvorsprung, welcher am Ende einer kleinen Lichtung lag. Es war kurz nach Mittag und die Sonne brannte auf die Soldaten nieder, welche sich teilweise niedergelassen hatten oder versuchten, sich wieder in den Schatten zu bewegen. Rodriguez ignorierte die Hitze und schwüle Luft, die ihn umgab. Er hatte nur sein Ziel vor Augen. Angestrengt suchte er den Dschungel nach einem kleinen Lichtblich ab, an dem einer der begehrten Tempel stand. Doch wohin er auch sah, überall ragte nur das dichte Grün hervor. Gelegentlich flogen Vogelschwärme von einem Teil des Dschungels zum nächsten. Wahrscheinlich waren wilde Tiere auf der Jagd und schreckten sie auf. Donar war noch immer damit beschäftigt, alle Navigationsergebnisse aufzuschreiben und zu katalogisieren. Doch er kam nicht sonderlich gut voran, denn ständig war er auf der Jagd nach Mücken und Moskitos, die es nach seinem und dem Blut der "Besucher" dürstet. Nach einer Weile, legte er sein Material beiseite und belauschte ein paar der Gespräche, die unter den Männern standfanden. Und was er hörte gefiel ihm gar nicht. Er musste da Rocha bescheid geben die Leute zu beruhigen. Donar stand auf und wandte sich an den grossen, dunkelhaarigen Mann, der immer noch Ausschau hielt:
"Senôr da Rocha, die Männer werden unruhig. Sie wollen Ergebnisse sehen! Ausserdem behagt ihnen dieses Gebiet nicht sonderlich. Es ist heiss und die Luft scheint zu stehen. Man könnte glatt meinen der Dschungel atmet nicht mehr... Senôr?" da Rocha schien plötzlich wie von Sinnen. Er grinste breit und machte Kehrt um sich der Menschen, die ihm gefolgt waren zu präsentieren und ihnen mitteilen wollte, was er so eben gefunden hatte:

"Männer, hört mir zu...", er machte eine pause um seinen Worten gewicht zu verleihen, dann, als die Menge ruhiger wurde, fuhr er fort, "lange sind wir schon unterwegs und dank der Göttin Fortuna, dass wir so unbeschadet bis hierher gekommen sind. Nach dem was ich so eben in süd-westlicher Richtung entdeckt habe, sind wir im Begriff...", die Soldaten waren gefesselt von seinen Worten und ihre Mienen hellten sich bei seinen Worten auf, "... Imperiale Geschichte zu schreiben und haben ..... AH! ... Scheiss Mücken!" Er fasste sich an den Hals während die Männer laut über seine Aussage lachten. Doch war das Gelächter nicht von langer dauer. Denn als sie Senôr Rodriguez da Rocha ansahen Verstummten sie nach und nach und blickten starr auf den dort stehenden Mann. Der Führer ihrer Expedition stand regungslos da: Seine Augen weit aufgerissen, in seiner rechten Hand hielt er eine Art Stachel an welchem Ende eine kleine grüne Feder befestigt war. Seine Männer immer noch verwundert über diese Situation, bemerkten erst zu spät das große Ungetüm, welches sich von hinten näherte. Einer der Soldaten drehte sich langsam um. Sein geschrei kam aber nicht richtig zur Geltung, denn bevor er auch nur einen Ton hervor brachte, steckte sein Kopf bereits zerquetscht im Maul der Bestie. Das Knacken der Knochen ließ die übrigen Männer erzittern und der Schrei, der dann folgte, war der des Monsters, welche die Soldaten in Panik versetzte. Sie liessen ihr Gepäck fallen und suchten Schutz in dem grünen Dickicht zu ihren Seiten. Ihnen wurde zu spät klar, dass sie in eine Falle geraten waren. Große blaue, grüne und rote menschenähnliche Echsen mit goldenen Waffen und verzierten Schilden schlugen wild und gnadenlos jeden nieder, der versuchte zu fliehen. Riesige Echsen spuckten gewltige Massen Säure auf die panische Menge, was den Tod mehrerer gleichzeitig bedeutete und auf den Bäumen saßen kleinere Echsen, die teils mit Blasrohren und teils mit Bögen die Meute zum Erliegen brachte. Die wenigen, die mutig genug waren sich mit ihren Waffen verteidigen zu wollen, wurden von dem riesigen Monster in Stücke gerissen. Allen, denen die riesige Echse nicht das Leben nahm, erschlug eine große Echse hinter ihr. Oder sollte man eher sagen: "auf ihr"? Dieses Tier wurde tatsächlich von einer dieser Kriegerechsen geritten und diese machte genauso kurzen Prozess mit der wild umher rennenden Menschenmenge, indem es Schädel spaltete und ihre zerbrechlichen Leiber durchschlug, als wären sie Butter.

Nach nur wenigen Minuten lebte kein einziger mehr. Der Boden war rot gefärbt von der Menge an Blut, die hier vergossen wurde. Zerfetzte Körper und einezlne Gliedmaßen lagen hier und dort auf der Lichtung verteilt. Die kleinen Echsen traten vor und untersuchten die Leichen. Wohl um zu überprüfen, ob sie noch überlebende finden würden. Dabei durchsuchten sie alle und jegliches Gepäck nach Navigationsgeräten und Landkarten ab und stopften alles in einen grossen Sack. Sogar Donars Unterlagen steckten sie mit ein. Es schien, als steckte hinter ihrer Brutalität auch noch eine gewisse Intelligenz. Wobei es klar verteilt war, wer wofür zuständig war. Die grossen Echsen, waren kräftig gebaut und für den Zweikampf mehr als geeignet, wo hingegen die kleineren intelligenter und agiler waren und mit Schusswaffen umzugehen wusste.

Plötzlich tauchte eine weitere kleinere Echse auf. Sie schien wie aus dem nichts zu kommen. Er ging auf eine Echse zu, die einen Stab und eine Art "Maske" trug, welche wohl mal ein Tier gewesen sein musste. Nach kurzen Brüll-Lauten beider Parteien, schrie die Maskierte Echse, wohl der Anführer, einmal laut auf und die anderen sammelten und formierten sich zu einer geballten Formation zusammen und schritten in Richtung Süden. Der Sack mit den Utensilien wurde noch schnell über die Klippe geworfen und dann waren sie so schnell wieder verschwunden, wie sie erschienen waren. Sie hatten jetzt andere Sorgen: Eine Horde Skaven ist aus einem der alten Tunnel gekommen und ist dabei das Land mit pestiziden zu verseuchen, welches diese Reptilien so lieben und beschützen. Nun ist es an der Zeit ihr geheiligtes Land erneut vor den Skaven zu beschützen!

Doch eines sei noch erwähnt: Rodriguez da Rocha stand da und musste mit ansehen, was seinen treuen Männer wiederfuhr. Und trotz aller Anstrengungen, war es ihm nicht möglich sich zu bewegen. Eine Träne rann ihm über sein Gesicht, als er mit an sah, wie Donar von dem großen Monster zerrissen wurde. Mit fast wahnsinnigem Blick stand er da und konnte wegen des Giftes im Pfeil nichts unternehmen.
Was aus ihm geworden ist? Das weis keiner so genau. Das Imperium hat ihn jedenfalls bisher nicht wieder gesehen......


Zum Szenario:


Eine 1750 Punkte Schlacht wird mit den Regeln einer offenen Feldschlacht gespielt und beinhaltet folgende kleine Änderungen:

- Abstand zwischen den beiden Armeen beträgt 24 Zoll
- Skavenspieler hat Randbegrenzung von 12 Zoll auf jeder Seite, die Echsenmenschen haben ihre komplette aufstellungszone
- Folgende Würfeltabelle für Gelände wird verwendet:

2-3 See
4-9 Wald
10-12 Felsen, verstreute Felsbrocken, Berg


Sonderregeln für die Echsenmenschen:

- muss Skinkshamanen enthalten
- kein Slann-Magierpriester erlaubt


Sonderregeln für die Skaven:

- keine Höllenglocke
- Warp-Flammenwerfer verusacht Angst, sollten Skinks davon getroffen werden



Anmerkungen vom Autor:

Die Namen hier sind frei erfunden und sind selbstverständlich frei änderbar. Sagt einfach bescheid und ich schreibe sie um. Ausserdem gibt es einen besonderen Fluff wenn alle Charaktermodelle einen Namen, sowie auch die einzelnen Einheiten einen besonderen Namen erhalten. So wird das ganze noch interessanter und man hängt mehr an seinen Modellen!

In diesem Sinne viel Vorfreude!
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