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 Szenario 5 - Der Phönixstein

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Kartas
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BeitragThema: Szenario 5 - Der Phönixstein   Di Jun 30, 2009 2:35 am

Die Sonne schien heiss auf das hügelige Gelände, nahe Parravon, einer Stadt nahe dem grauen Gebirge. Kurz vor dem Waldrand stand ein bretonisches Lager, welches kurzfristig aufgeschlagen wurde, denn Ritter und Landsknechte hatten die Pause bitter nötig. Sie waren in der Nähe der Hügelkette vom "Wald von Ghâlons" auf Orks gestoßen, die dabei waren die angrenzenden Dörfer zu plündern und zu brandschatzen. Doch dank dem Einsatz von Paladin Louis de Avinion und seinen treuen Recken, konnten sie die Gefahr beseitigen und jagden die Überlebenden in Richtung Orkmassiv, eine Hügelkette benannt nach den vielen Orks und Goblin aktivitäten. Es dämmerte bereits, als sie die verfolgung schliesslich aufgaben. Erschöpft von dieser Begegnung erholten sie sich bei Speis und Trank.

An diesem Morgen schritt Louis de Avinion ruhig durch das Lager und schaute sich um: Ritter polierten ihre Waffen oder kümmerten sich um ihre Pferde, Landsknechte patroulierten um das Lager herum und wiederum andere schafften Proviant und Ausrüstung herbei. Louis war zufrieden und stolz auf seine Männer. Er genoss die Ruhe, obwohl er sich auf dem Schlachtfeld und auf dem Rücken seines Pferdes wie zu Hause fühlte. "Sire!" rief einer der Landsmänner ihm zu und winkte aufgeregt. Nach seiner Kleidung zu urteilen, war es einer der Jäger. Jedoch kam dieser ohne Beute zurück. "Sire!" Hört mich an!" er kniete jetzt vor Louis, völlig ausser Atem. Dem Paladin war diese Art von Höflichkeit schon immer ein Dorn im Auge gewesen, und so antwortete er mit fester Stimme: "Steh auf und nenne mir Dein Begehr!"
Der Mann erhob sich langsam, wagte es jedoch nicht, seinen Lehnsherren ins Gesicht zu schauen. Und mit zitternder Stimme begann er zu erzählen: "Ich war auf der Jagd, Sire, so wie Ihr es mir befohlen habt. Wildschweine und Rehe habe ich gesucht... und... dann war ich einem Hirsch auf der Spur... Hier im Waldstück dürfen wir ja noch, dieser Teil gehört ja nicht zum Wald von Loren," sofort zuckte er zusammen, als fürchte er schlimmeres, denn er war eine harte Hand gewohnt. Er fügte aber noch hastig hinzu: "....aber das wisst Ihr ja schon.... verzeiht, Sire....." "Fahrt fort!" Ein wenig verwirrt und nach Worten suchend sprach er weiter: ".... ähm.... also... da war diese wunderschöne Hirschkuh, groß, graziös.... es wäre das perfekte Abendmahl für Euch gewesen..... wenn da nicht...." Er kniff die Augen zusammen. Er hatte Angst, doch Louis wurde langsam ungeduldig. "Wenn da nicht was?"
Der Paladin wollte wissen was passiert war, dass es jemand oder etwas geschafft hatte, diesen ehrenhaften Bürger Auitaines so aus der Fassung zu bringen. Und zwei Dinge mochte er gar nicht gerne: Erstens, wenn man bei Erzählungen um den Mittelpunkt herum redete und zweitens, wenn er um sein Abendmahl gebracht wurde. Und genau darauf schien es drauf hinaus zu laufen, als der Jäger unvermittelt fortfuhr: "Es leuchtete plötzlich hell auf! Alles und das Tier, und auch die Hirschkuh selbst! Sire...." Seine Stimme war nur noch ein heiseres Hauchen, "...es brannte in einem hellen GRÜN! Alles so.... grün.... Bäume, Blätter, Tiere, Pflanzen...... alles brannte vor meinen Augen in Sekunden ab..... Ich verstehe das nicht.... WAS habe ich gesehen? Bin ich besessen Sire? Wenn ja dann erschlagt mich bitte hier und jetzt mit Eurem Schwert!"
Sir Louis starrte den immer noch völlig aus der Fassung geratenen Mann an, der jetzt vor ihm kniete und mit zusammen gepressten Augen den Tod erwartete. Dann kniete sich der Paladin vor den Jäger und legte ihm eine Hand auf seine Schulter und sprach mit ruhigen Worten auf ihn ein: "Keine Sorge, du bist nicht verrückt und nicht besessen. Es wäre eine Schande, einen so kühnen Mann wie den Deinen zu verlieren. Aquitaines kann stolz auf dich sein." Mit diesen Worten blickte der Mann auf und schaute direkt in die warmen Augen seines Herrn. Seine Furcht war voll und ganz verschwunden und seine Gefühle für seinen Lehnsherren stieg an. Er schwor innerlich ewige treue zu Louis de Avinion. Dann wagte er es, seine Frage zu wiederholen: "Was habe ich gesehen, Sire?"
Das Gesicht Louis' verfinsterte sich so plötzlich, dass der Mann wieder ängstlich zusammenzuckte und sich zunehmend entschuldigte: "Es tut mir leid, Sire, ich wollte nicht so dreist sein....!" Louis de Avinion stand auf und sprach zu ihm: "Steh auf! Du hast gut daran getan, mir Nachricht zu geben," dann richtete er sich an alle, die sich mitlerweile um sie versammelt hatten. Er sprach nun mit erhobener und kräftiger Stimme: "Ritter und Bürger von Aquitaines, schenkt mir Eure Aufmerksamkeit. Dieser Mann hier hat mir so eben berichtet, dass sich der Feind in unserem Teil des Waldes begeben hat und es scheint, als wollte er dieses Landverbrennen und verseuchen! Ich spreche von den Skaven!"
Die Menge erschrak bei dem Namen ihrer Feinde, denn sie hatten bisher nur Gerüchte über dieses grässliche Vok der Rattenmenschen gehört. Louis liess sich nicht beirren und sprach weiter: "Der Feind ist reich an Männern, doch laufen sie wie scheues Vieh davon, fällt man ihnen in die seite oder in den Rücken. Ich habe schon einige Begegnungen mit ihnen hinter mir, und lasst euch auch noch sagen, dass ihre Maschinerie von Zauberei befallen ist. Hütet Euch also vor Ihnen und unterschätzt sie nicht! Ja ihr habt richtig verstanden, wir werden sie jagen und jeden einzelnen von ihnen ausrotten und ihre unterirdischen Tunnel wieder verschliessen. Wir dürfen auf keinen Fall zulassen, dass auch nur einer entkommt, sonst kommen sie wieder und dann wird ganz Bretonia sich aufmachen müssen um diese Biester zurück zu schlagen!"
Er machte eine kurze Pause und griff dann zu seinem Schwert, zog es mit einem Zug aus der Scheide und richtete es gen Himmel und rief einen Schlachtruf aus, der im ganzen Lager zu hören war: "Männer, zu den Waffen! Lasst uns das Ungeziefer aus unseren Wäldern vernichten!"
Von diesen Worten ergriffen, jubelten ihm alle Männer zu und dieses geordnete Chaos, das nun ausbrach, bedeutete den Aufmarsch gegen die Skaven!


Einige Stunden später in einem Wald, nahe dem grauen Gebirge.... "Sucht! Sucht den Stein! Fackelt alles ab, aber findet iiiihhhnnn!" Die quiekende Stimme klang stumpf in dem Dickicht aus Bäumen und Sträuchern. Der Skave und seine Gefolgsleute suchten den Boden ab, in der Hoffnung, den Phönixstein zu finden. Doch laub und Gräser überwucherten den Boden. Manche der Suchenden benutzten ihre Flammenwerfer, welche grüne Flammen ausspien und große Flächen zu Staub zerfallen liessen.
Wild gestikulierend wirbelte der Anführer auf einem Baumstumpf herum und gab gezielte Suchbefehle. Eine Ratte löste sich aus der suchenden Masse und schritt vorsichtig zu seinem General herüber. Er musste aufpassen nicht von dem Schwert seines Führers erwischt zu werden, mit dem er seine Meute kommandierte.
"Äh... Häuptling..." "Jetzt nicht...." fauchte dieser zurück um gleich darauf wieder laut Anweisungen zu geben: "Sucht dort bei der Eiche! Ihr da, sucht weiter hinten..." "...Boss... es könnte wichtig...." "Jetzt nicht! Siehst du nicht, dass ich zu tun habe?" Er würdigte der Ratte seines Clans keine wirkliche Beachtung. Doch dieser schrie ihn nun an: "Quuiiiiiiieeeeeeeeeekkkkkk! HÄUPTLING, WIR HABEN BESUCH!" Mit diesen Worten viel er vorn über und blieb regungslos liegen. Jetzt hatte die volle Aufmerksamkeit seines Anführers ganz auf ihm gelegen. Der Häuptling schaute herab auf den dort liegenden Krieger und starrte dessen Brust an, welche von einem Pfeil durchbohrt worden ist. Blut tränkte die Kleidung der toten Ratte in ein dunkles rot. Mit einem einzigen quiekenden Schrei, befahl er seinen Clan-Kriegern sich zu formieren und sich auf einen Kampf vorzubereiten.

"Und wehe, ihr sucht nicht weiter nach dem Stein....!"


Zum Szenario

Ein 1500 Punkte Szenario wird mit 6 Spielzügen gespielt und das mit folgenden Regeln:

Die Skaven haben eine quadratische Aufstellungszone von 24x24 Zoll und sind an drei Seiten von Wald umgeben. Das restliche Gelände wird normal ausgewürfelt. Ausserdem stellt der Skaven Spieler alle seine Einheiten zuerst auf und das Verdeckt.
Der Bretonen Spieler darf sich an zwei Seiten seiner Wahl platzieren, allerdings nur 6 Zoll von einem der Wälder entfernt und nicht an der Freien stelle.
Wer den ersten Spielzug hat entscheidet der Würfel, wobei keine Partei +1 auf den Wurf erhält.

Sonderregeln für Bretonen:

- Folgende Einheiten dürfen nicht enthalten sein: Pegasusritter, Pegasi (für Charaktermodelle), Monster, Trebuchets, Gralsritter oder Gralsreliquie.
- max 4 Einheiten Ritter des Königs

Sonderregeln für Skaven:

- Folgende Einheiten dürfen nicht enthalten sein: Todesrad, Ratling Kanonen, Jezzails, Warpblitzkanonen.
- Muss mindestens 1 Warpflammenwerfer enthalten
- Am Anfang seines Spielzuges darf der Skaven Spieler für jede seiner Einheiten, aus 16 oder mehr Modellen, die sich nicht im Nahkampf befinden oder Fliehen und sich min 2 Zoll von einem Wald entfernt befinden, einen W6 würfeln um den Phönixstein zu finden. Bei einem Ergebnis von 7 wurde der Stein gefunden und die betreffende Einheit führt ihn mit sich. Dieser Wurf kann um +1 verbessert werden, für jeden Wald, den der Warpflammenwerfer in brand setzt.


Sonderregeln für beide Spieler:

- Sollte die Einheit, welche den Stein besitzt, im Nahkampf aufgerieben werden, so verliert sie den Stein und die Einheit, welche den Nahkampf gewonnen hat trägt diesen. Diese Einheit darf nicht verfolgen, sondern bleibt stehen um sich des Fundes bewusst zu werden. Wenn eine Skaven-Einheit den Stein trägt, so darf diese das Schlachtfeld über eine der Tischkanten verlassen.
Sollte die Einheit, die den Phönixstein trägt, durch Beschuss sterben, dann bleibt der Stein dort liegen und kann von jeder beliebigen Einheit aufgenommen werden, die sich zu dem Stein bewegt.
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Szenario 5 - Der Phönixstein
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